Shaharyar Jamali

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M.Sc. Shaharyar Jamali

Wärme- und Stoffübertragung
Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, G15-016
since 01/2026 Research Associate at the Chair of Heat and Mass Transfer, OVGU Magdeburg
since 07/2024 Research Associate in the Molecular Thermodynamics (MTG) working group, RPTU Kaiserslautern
10/2021- 10/2023 Research Associate in the Flow and Materials Simulation Department at the Fraunhofer Institute for Industrial Mathematics ITWM
10/2017- 08/2021 Master's degree in Computational Engineering at Ruhr University Bochum
09/2020 – 02/2021 Student assistant at the German Aerospace Center (DLR), Institute of Technical Thermodynamics in Stuttgart, Germany
07/2019- 07/2020 Internship and Master's thesis in the Tribology and Contact Dynamics group at Robert Bosch GmbH (Corporate Research in Renningen, Germany)
10/2012- 07/2016 Bachelor's degree in Mechanical Engineering from the University of Wah, Pakistan
 

Der Verbrauch natürlicher Ressourcen durch moderne Industriegesellschaften führt zu einem alarmierenden Mangel an essenziellen Rohstoffen. Als wichtiger Rohstoff in der Düngemittelproduktion zählt Phosphor zu den 30 kritischen Rohstoffen, die derzeit von der EU gelistet sind und sowohl ein hohes Versorgungsrisiko als auch eine große wirtschaftliche Bedeutung aufweisen. Kommunales Abwasser und Klärschlamm besitzen ein erhebliches Substitutionspotenzial für geogenen Phosphor. Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts WERA wird die Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser untersucht.

In vielen Zukunftstechnologien spielen Elektrolytlösungen eine zentrale Rolle, beispielsweise in Energiespeichern, der Mobilität und im Recycling. Zur Modellierung und Optimierung solcher Prozesse werden thermodynamische Stoffeigenschaften benötigt. Eine besondere Herausforderung bei der Modellierung von Elektrolytlösungen besteht in der Beschreibung der starken und langreichweitigen Wechselwirkungen. Wir setzen verschiedene Modelle zur Beschreibung und Vorhersage von Stoffeigenschaften von Elektrolyten ein und entwickeln diese kontinuierlich weiter, darunter klassische molekulare Simulationen sowie molekularbasierte Zustandsgleichungen. Der Fokus liegt auf Arbeiten zur Phosphatrückgewinnung aus wässrigen Lösungen sowie auf der Modellierung von Batterieelektrolyten.

Letzte Änderung: 25.03.2026 -
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